Wir pflanzen einen Märchenwald

28. Oktober 2021 : Meinereiner, Tulpenbaum oder Prosecco: So hießen die virtuellen Bäume, die Nutzerinnen und Nutzer einer App des Bezirks Schwaben liebevoll gegossen, gedüngt und geschnitten hatten. Nun wurden die digitalen Bäume vom Bezirk Schwaben zum Leben erweckt und können in der Realität des Höchstädter Stadtwaldes Wurzeln schlagen.

Die Ausstellung „MärchenWald“ des Bezirks Schwaben in Schloss Höchstädt hinterlässt nachhaltige Spuren: Der Höchstädter Stadtwald ist nun um einen kleinen „Märchenwald“, bestehend aus 50 jungen Flatterulmen und Spitzahorn-Bäumen, reicher.

Für jeden digitalen Baum wurden gleich zwei reale Exemplare gepflanzt. „Ich bedanke mich herzlich bei allen, die in der App ihren grünen Daumen bewiesen und auch in der Realität ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gesetzt haben“, so Bezirkstagspräsident Martin Sailer.

Bei der Baumpflanzung halfen Jugendliche des Juca Dillingen, die schon mit einem Projekt zum Thema Auwald zur Ausstellung beigetragen hatten, einige naturbegeisterte Kinder zwischen 3 und 5 Jahren sowie zahlreiche junge Mitglieder der Jugendgruppe „Froschbande“ des Bund Naturschutz. Auch der Bürgermeister der Stadt Höchstädt Gerrit Maneth und Mitarbeiter des dortigen Bauhofs beteiligten sich tatkräftig.

Marc Koch, Bereichsleiter Forsten beim AELF Nördlingen Wertingen, und „Märchenförster“ Pentti Buchwald vom Naturparkhaus Oberschönenfeld brachten ihre Fachkompetenz in Sachen Pflanzung und Waldwissen ein. „Wir pflanzen Bäume für drei, vier Generationen, für das Jahr 2200, das ist unser Generationenpakt mit der Zukunft“, so Buchwald, der neben Zukunftswald-Mützen auch ein eigens für den Anlass geschriebenes Märchen für die Kinder im Gepäck hatte.

Die Ausstellungskuratorin Stefanie Kautz bedankte sich bei der Stadt Höchstädt für die reibungslose Zusammenarbeit, die die Aktion überhaupt erst möglich gemacht hatte, und versprach: „In einem Jahr werden wir unseren kleinen Märchenwald noch einmal besuchen und schauen, wie groß die Bäumchen dann schon geworden sind.“

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