MärchenWald

13. Juni bis 10. Oktober

Wer Märchen sagt, muss auch Wald sagen! Die beiden sind fast so untrennbar verbunden, wie Rot und Käppchen oder Wild und Schwein.

Die Ausstellung „MärchenWald“ präsentiert den Wald als facettenreiches Ökosystem und Schauplatz zahlreicher Märchen, zeigt ihn als Lebensraum von Tieren, Pflanzen und magischen Gestalten. In seinem Dämmerdunkel verschwimmen die scheinbar harten Grenzen zwischen realem Nutzwald und verwunschenem Geschichtenort.
Im Wald, da sind die Räuber…und auch die Förster, Holzfäller und Waldarbeiter. Denn neben seinem ökologischen, hat der Wald auch einen nicht unbeträchtlichen wirtschaftlichen Nutzen, war und ist Arbeitsplatz und wichtiger Rohstofflieferant.

Wer neugierig darauf ist, wie der Eichhörnchen Notdienst funktioniert, oder was ein Holzfäller alles tut, der ist „Auf dem Holzweg“ genau richtig. Die Schau aus dem MACHmit! Museums für Kinder Berlin wird als Ausstellung im „MärchenWald“ gezeigt und präsentiert Objekte und Informationen rund um das Thema Wald.

Was haben Rotkäppchen, Hänsel und Gretel und Schneewittchen gemeinsam? Genau, sie alle (und noch viele mehr) sind im Wald angesiedelt, der die handelnden Figuren bedingt und beeinflusst. Im Schatten seiner Bäume warten Geheimnisse darauf entdeckt zu werden, tummeln sich zauberhafte Gestalten und lauert auch so manche Gefahr. Etwa eine Begegnung mit dem bösen Wolf und der finsteren Hexe. Diese beiden und andere Märchenfiguren erweckt Ullrich Styra, der Vater der beliebten Augsburger Märchenstraße, in mehreren bewegten Märchenszenen zum Leben.

Die Märchenszenen von Ulrich Styra im Turmzimmer
Ein Blick in den Ausstellungsteil "Auf dem Holzweg"

Wandel im Märchenwald

Wie das bei einem Wald so ist: Er wächst und erneuert sich. Da bildet auch der MärchenWald in Schloss Höchstädt keine Ausnahme. Bereits im August wurde ein Raum der Ausstellung komplett umgestaltet. Dort wird nun ein Projekt gezeigt, das den heimischen Auwald und das Thema Nachhaltigkeit vereint.
In Zusammenarbeit mit der Umweltstation mooseum in Bächingen und dem Jugendcafé (JuCa) Dillingen sollte das Projekt im Januar starten, durch Corona verschob sich der Start auf den Juli 2021. Während drei intensiver Arbeitswochen trafen sich die Beteiligten mit den begeisterten Jugendlichen im JuCa Dillingen und ließen ihrer Kreativität freien Lauf, um aus Holz Möbel und weitere Dinge herzustellen. Dabei wurden die Jugendlichen tatkräftig handwerklich vom mooseum unterstützt.
Zuerst standen das Kennenlernen und Erkunden des nahegelegenen Auwalds an, der als Material-Lieferant den Mittelpunkt des Projekts bildet. Zurück im JuCa, sprudelten die Ideen regelrecht: So wurde gemeinsam beschlossen, dass aus mehreren großen Baumstämmen Fahrradständer, Bänke und Hocker werden sollten. Zusätzlich wurde Material angeschafft und kleinere Werkstücke verwirklicht.
Die Jugendlichen und alle Beteiligten steckten viel Schweiß, Ehrgeiz und noch mehr Zeit in ihre Arbeiten, so dass in der Ausstellung eine bunte und große Auswahl an kreativ umgesetzten Objekten bewundert werden kann.

Der Auwald zum Anfassen
Die Holz-Projekte...
aus dem JuCa in Dillingen

Rückblick auf die Ausstellung »KinderBuchHelden«

Wir blicken auf eine schöne und - auch bedingt durch Corona - besondere Ausstellung zurück.

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