Alles inklusive

Am 10. November haben wir unsere Legorampe übergeben!

Was in unserer Ausstellung "Alles inklusive!" als Idee beim Aufbau des Rolli-Parcours begann hat sich nun zu einem richtigen Projekt entwickelt, mit dem wir auch nach dem Ausstellungsende für Nachhaltigkeit sorgen wollen: Gemeinsam mit Einrichtungen im Landkreis Dillingen und der Stadt Höchstädt haben wir eine Legorampe gebaut, die nun ihren Platz gefunden hat.

Viele Tüten mit Legosteinen, eine Anleitung und viele motivierte "Bauarbeiter" trafen sich und haben gemeinsam die Rampe, die vollständig aus Legosteinen besteht, im Schloss Höchstädt erst einmal zusammen gebaut. Wir hatten viel Spaß und viel Kleber an den Händen!

Dann trafen wir uns mit Bürgermeister Gerrit Maneth beim Rathaus der Stadt Höchstädt und haben die Rampe dort aufgebaut. Wir hoffen, dass sie dort lange bleibt und viele Besucherinnen und Besuchern unterstützt!

Vielen Dank für ein schönes und spannendes Ausstellungsjahr!

Leider haben wir keinen Alternativtext zu diesem Bild, aber wir arbeiten daran.
Der Haarföhn hat viele Besucher fasziniert!

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Wie geht Inklusion in der Schule? Spielerisch!

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Den Fühlparcours selbst ausprobieren

Christina Bleier
Ein Herz für Inklusion

Wie können Gehörlose Musik genießen? Wie fühlt es sich an, wenn die Wahrnehmung eingeschränkt ist? Und wie funktioniert Gebärdensprache? In unserer Ausstellung „Alles inklusive!“ widmen wir uns spielerisch, interaktiv und anhand von persönlichen Geschichten den Möglichkeiten und Grenzen von Inklusion.

Sehen, gehen, hören, verstehen – für Menschen ohne Behinderung alles ganz selbstverständlich – irgendwie einfach inklusive. Doch was brauchen Menschen mit Handicap, damit auch für sie alles inklusive ist? Wie kann die Teilhabe an Bildung, Arbeit und Leben ermöglicht werden? Wo und wie wird in Schwaben Inklusion gelebt? Dies lotet die Ausstellung in Kooperation mit zahlreichen Partnern anhand von Projekten, Porträts und Geschichten aus. Sie beschäftigt sich mit der Frage, was Inklusion bedeutet und wo ihre Möglichkeiten und Grenzen liegen.

Erfahr- und erlebbar wird das Thema beim Sensibilisierungsparcours. Die Besucherinnen und Besucher nehmen die Perspektive von Menschen mit Behinderung ein und erfahren wie es sich anfühlt, wenn Wahrnehmung oder Fortbewegung eingeschränkt ist. Unter dem Motto „Barriere? Freiheit!“ darf auf der „Barrieren – Baustelle“ gewerkelt werden. Die VR-Brille des Künstlerkollektivs „Wide Horizon Films“ macht Musik für Gehörlose sichtbar und bei einem Gebärdensprache-Quiz können sich Besucherinnen und Besucher selbst an dieser Form der Kommunikation versuchen.

Zusätzliche Einblicke bietet ab Juni für acht Wochen die Wanderausstellung „Miteinander – Inklusion in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

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Ein Blick in die Wanderausstellung "Miteinander - Inklusion in Bayern"

Wide Horizon lässt Musik sichtbar werden!
Wide Horizon lässt Musik sichtbar werden!

Mann mit Kaffeetasse in der Hand bedient im Hotel einsmehr
Das Hotel einsmehr ist einer unserer Ausstellungspartner

Mit dabei: Die Spielgeräte-Konstruktionen aus dem Fritz-Felsenstein-Haus!
Mit dabei: die Spielgeräte aus dem Fritz-Felsenstein-Haus!

Auf der Barrieren-Baustelle darf gebaut werden!
Auf der Barrieren-Baustelle darf gebaut werden!

Junge Frau tastet mit dem Blindenstock über den Fühl-Parcours
Was fühlt sich wie an? Einfach ausprobieren!

Unsere Termine rund um die Ausstellung

Gelebte Inklusion bieten Veranstaltungen wie das große, inklusive Sommerfest mit verschiedenen interaktiven Stationen oder ein Gastspiel des Ulmer Heyoka Theaters, bei dem Menschen mit Behinderungen, mit psychischen Krankheiten, Laienschauspieler und Profis zusammen auf der Bühne stehen. Begleitend zur Ausstellung wird darüber hinaus eine Vortragsreihe angeboten.